Ministranten-Wallfahrt

Rom-Wallfahrt der Ministrantinnen und Ministranten

60.000 Minis aus der ganzen Welt, 250 aus dem Bistum Hildesheim und 6 aus unserer Gemeinde sind vom 28.07. bis 04.08.2018 zu Gast in der Ewigen Stadt

Tag 1 & 2 - Los geht´s!

Gestern Vormittag (Samstag, 28.07.) sind wir um 11:45 in unser Abenteuer, Romwallfahrt 2018, gestartet. Nach einer 26 stündigen Fahrt mit Pinkelpausen, einem verpassten Reisesegen, und viel Essen, Schlaf und Spaß, sind wir dann pünktlich zum Mittagessen in unserem Hotel angekommen.

Auf der Busfahrt trafen wir auch mehrmals Matthias in dem einen oder anderen Bus (Langeweile beim Stau). Mit dem ganzen Bistum starteten wir dann richtig mit einem Gottesdienst. Wir waren natürlich beim Tischgebet und der Korio des Mottosongs vorne dabei :).

Nachdem wir dann die Zimmer bezogen hatten, konnten wir unsere Freizeit zum Glück noch für einen kleinen ersten Einblick in die Stadt und eine Abendessensuche nutzen.

Tag 3 - Wir erkunden Rom

Heute (30.07.) zogen wir entspannt nach dem Frühstück los zu einer Stadtralley. Diese warfen wir allerdings irgendwann über Board, da wir uns lieber unseren eigenen Weg durch die Altstadt suchten.

Bis zum Mittagessen tauschten wir schon fleißig Pilgertücher und trafen etliche Ministranten aus anderen Bistümern. Eine Gruppe Limburger wollte mit uns sogar Trikottausch im Pantheon machen. Einen großen Dank noch mal an die Macher unserer Jugend-Tshirts.#goldene badewanne

Zum Mittagessen trafen wir uns dann mit allen Hildesheimern zum Gruppenfoto in der Villa Borghese. Anschließend machten wir uns auf den Weg zum Forum Romanum und Colosseum. Mit unseren Buxtehude-Flaggen waren wir die Hauptattraktion in Rom. Die ganzen Süddeutschen knipsten uns fast so häufig wie die Sehenswürdigkeiten. Ja Buxtehude gibt es wirklich ;)

Zum Abendbrot kauften wir uns ein bisschen Brot und Obst, was wir mit Blick auf den Sonnenuntergang hinterm Colosseum verputzten. Im Hotel brauchten wir dringend eine Dusche. Wir saßen nur noch kurz zusammen, denn morgen müssen wir fit sein für den Papst.

Tag 4 - Der Papst

Heute morgen (31.07.) klingelte der Wecker schon vor 7 Uhr, da ein Teil der Gruppe sich den Petersdom anschauen wollten. Also teilten wir uns auf.

Der Rest schloss sich den Buchholzern an und durchschritten den Circus Maximus und besuchten den Bocca de la Verita (Mund der Wahrheit). Zum Glück blieben alle Finger dran. Nach einem kurzen Abstecher zur Kapelle des Christkindes trafen wir uns alle auf der Piazza Navona zum Mittagssnack wieder. Denn die Petersdom-Besucher hatten kein Glück, da die Schlange zu lang war und der Petersdom um 12 Uhr geschlossen wurde, um die Papstaudienz vorzubereiten.

Beim fleißigen Tüchertausch ergatterten wir einige ausländische Tücher, zB. Portugal, Slovenien, Serbien, USA, Ungarn, Österreich und Schweiz. Nach einem Eis trafen wir uns dann auch schon mit dem Bistum, um gemeisam zum Petersplatz zu laufen. Mangels einer Fahne mit Stab führte uns unsere Melone. Obwohl wir eins der Bistum mit der geringsten Teilnehmerzahl sind, machten wir lautstark auf uns aufmerksam: Oheee, Bistum Hildesheim, von der See bis in den Harz hinein, sind wir alle Ministrant mit Glaube, Liebe, Hoffnung und Verstand.

Auf dem Weg teilten wir uns wieder auf, da Jule und Johanna das Glück hatten, ausgelost zu werden auf dem Sagrato nahe des Papstes zu sitzen. Somit hatten die beiden einen guten Blick auf den Papst und vor allem einen Sitzplatz im Schatten, wohingegen die anderen erst in der Sonne lange warten mussten und von der Vesper nicht viel mitbekamen, da der Platz von den über 50000 Minstranten überfüllt, laut und zu heiß war. Denn heute war mit 37 Grad der heißeste Tag der Woche....

Anschließend trafen wir uns alle mit den Buchholzern wieder und um dem Chaos der Metro zu entgehen, machten wir noch einen schönen Abendspaziergang.

Tag 5 - Auf ins Umland

Heute (01.08.) stand für uns eine Fahrt in die Umgebung von Rom auf dem Plan.

Wir fuhren mit dem Bus nach Subiaco, wo die Grotte liegt, in der der heilige Benedikt drei Jahre als Einsiedler gelebt haben soll. Besonders beeindruckend waren die Fresken an der Decke. Außerdem gibt es in dem Kloster das einzige Bild von Franz von Assissi, das zu dessen Lebzeiten gemacht wurde.

Anschließend traten wir eine einstündige Fahrt nach Palestrina an, die wir nutzten um den Schlaf der letzten Nacht nachzuholen. Dort guckten wir den Dom an, wo eine Statue von Michel Angelo stand und versuchten die Mittagspause im Schatten zu verbringen.

Auf der Fahrt zurück nach Rom wurden wir bereits an der Metro rausgelassen, um direkt zum Treffpunkt des Blinddates zu fahren, das Thermometer im Bus zeigte 38 Grad an. Dort trafen wir Minis aus dem "Bus 1 Hildesheim" und aus Regensburg. Innerhalb einer halben Stunde haben wir uns gegenseitig interviewt, Friedenswünsche ausgetauscht, gesungen und am Ende alles auf einem Photo festgehalten. Beim Bistumslied singen zeigten wir vollen Einsatz (Finns Beutel riss). Als Gruppe B&B (Buchholz und Buxtehude) kauften wir uns noch zwei Pizzen von einem Meter Länge. Nach einer dringend benötigten kalten Dusche saßen wir am Abend noch mit den Buchholzern zusammen und haben "Schwimmen" gespielt.

Tag 6 - Es gibt noch soviel zu entdecken!

Ein Freund aus Buchholz hatte heute Geburtstag, also packten wir gestern Nacht noch ein paar Kleinigkeiten für ihn zusammen und sangen für ihn beim Frühstück ein Ständchen.

Anschließend brachen wir zu einem weiteren Wahlangebot - der Kaisertour - auf. Dort glänzten wir mit unseren Lateinkenntnissen und Geschichtsdaten. Doch wir erfuhren auch noch einiges Neues und schauten uns den Circus Maximus, das Forum Romanum und die Kaisertempel noch mal mit anderen Augen an. So erfuhren wir zum Beispiel, dass der Bocca della Verita früher ein Kanaldeckel war...

Nach der Tour kauften wir ein und trafen uns dann mit den Buchholzern zum Picknick im Park Villa Borghese. Anschließend fand der Bistumsgottesdienst in S. Pudenziana nahe des Bahnhof Termini statt. Für die betuchte Gesellschaft war es sehr warm. #Kniee und Schultern bedeckt.

Nach dem Gottesdienst machten wir uns auf den Weg zum Trevibrunnnen, da wir das bisher noch nicht geschafft hatten. Dort entbrannte leider am Trinkbrunnen eine kleine Wasserschlacht. Dabei hätten sie sich freuen sollen, denn es war wieder richtig warm. Bevor wir uns wieder mit allen Buchholzern trafen, klapperten wir noch etliche Souvenirläden ab, um Mitbringsel für Freunde, Verwandte etc. zu kaufen.

Wir gingen dann gut italienisch Pizza, Pasta und Tiramisu essen. Morgen ist leider schon der letzte Tag, es gäbe noch so viel anzugucken.